Hilfe, ich habe Krebs!
"Krebs" ist eine Diagnose, die uns häufig unvorbereitet trifft und enorme Ängste auslösen kann. Diese Diagnose konfrontiert uns mit der Präsenz unserer Endlichkeit und dies nicht selten Mitten in einem aktiven Leben voller Pläne.
Trotz einer solch schwerwiegenden Diagnose ist es wichtig, nach vorne zu schauen. Erfreulicherweise haben sich die Möglichkeiten in der Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen in den letzten Jahren deutlich verbessert. Krebs ist nicht gleichbedeutend mit Sterben und Tod.
Neue Therapieoptionen wie monoklonale Antikörper, zielgerichtete ("targeted") Therapien, immuntherapeutische Strategien mit Immuncheckpointinhibitoren, bispezifische Antikörper und CART-Zellen haben die Therapiemöglichkeiten erheblich verbessert. Trotzdem bleibt auch die Chemotherapie je nach Krankheitsentität ein wesentlicher Baustein in der Therapie maligner Erkrankungen.
Hier ist es wichtig, dass Sie sich als Betroffene(r) ausführlich von Fachleuten der verschiedenen beteiligten Fachdisziplinen beraten lassen. Meistens werden Empfehlungen an einem Onkologischen Zentrum nach eingehender interdisziplinärer Beratung gefasst, um unter Berücksichtigung aller Facetten das für den Patienten optimalste Therapiekonzept zu gewährleisten.
Auch die Einholung einer Zweitmeinung ist gerechtfertigt und legitim. Es geht ja um Ihr Leben und Ihre Gesundheit.
Scheuen Sie sich auch nicht, psychoonkologische Betreuung in Anspruch zu nehmen, dies ist kein Zeichen der Schwäche sondern der Stärke.
Wichtige Links
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
European Medicine Agency (Europäische Arzneimittelbehörde; EMA)


